Mechthild Baumann Vita

– Geb. 1939 in Freiburg / Brsg
– Schulen in Freiburg
– Lehre als Goldschmied in Freiburg bei Fritz Kemter, Bildhauer, Gold- u. Silberschmied
– Arbeit als Goldschmied in Hildesheim u. Düsseldorf
– Studium an den Kölner Werkschulen bei Prof. E. Treskow u. Wilhelm Nagel, Silberschmied
– Arbeit als Goldschmied in Kölner Werkstätten
– Meisterprüfung in Köln
– 1968 Gründung eines eignen Ateliers in Köln, seitdem Leben und Arbeiten in Köln
– 1978 erneut Studium d. Silberschmiedkunst bei Wilhelm Nagel in Köln
– Herstellung liturgischer u. profaner Geräte
– seit 1985 zusätzlich Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten für kirchl. u. profan. Gerät ( u. a. Marienschreinkonservierung in Aachen).

Auszeichnungen
– 1963, 1965, 1967 Wettbew. Junges Handwerk NRW
– 1969 Cellini-Preis
– 1984 Wettbew. „Phantastische Figurationen“
– 1985 Wettbew. „Eine einzige Perle“
– 1988 Wettbew. „Talisman u. Amulett“
– 1997 Wettbew. „Granulation“

Ausstellungen

Einzelausstellungen u. Ausstellungsbeteiligungen u.a. in :
Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hanau, Freiburg/ Brsg., Hamburg, Hannover, Köln, Kyoto, Maastricht, München, Tokyo, Wesel, London, Rom, Wien, Koblenz, Zürich, Pforzheim

Literatur
Zitat: „Schmuckkatalog d. Museums für angewandte Kunst Köln: MB Schmuckarbeiten bewegen sich im Rahmen traditioneller Techniken die zu ungewohnten neuartigen Wirkungen geführt werden.“

– Kat. d. Kunstgew. Museums d. Stadt Köln Schmuck I. Nr. 45.304
– Kat. Gestaltendes Handwerk 1978 S.33
– Kat. International Jewellery 1983 Nr. 55-1
– Wolters „Granulation“ 1983 a S.237 Abb ; S. 392 + 399
– Tetzlaff 1984
– Kat. Kunsthandw. In Köln 1984
– Kat. „Phantasie u. Form“, Köln 1990
– Kat. „Granulation“, Pforzheim 1997
– Kat. „Kaffee, Tee, Zucker u. Milch glänzend serviert“, Koblenz 1999
– Schmuck Magazin „Granulation die Königsdisziplin“ . 3/1999

Ankäufe
– Kunstgewerbe Museum der Stadt Köln
– Galerie Zetter, Wien
– Galerie Slavik, Wien
– Schmucksammlung Manfred Vetter, Zülpich ( mehrere Schmuckzyklen)
– Landesmuseum Zürich

Schmuck aus der Werkstatt von Mechthild Baumann

Die Kölner Gold- und Silberschmiede-Meisterin Mechthild Baumann (geh. Freiburg/Breisgau 1939) studierte, nach einer Lehre in ihrer Heimatstadt bei dem Goldschmied und Bildhauer Fritz Kempter, an den Kölner Werkschulen bei Elisabeth Treskow und Wilhelm Nagel.

1966 ließ sie sich mit einer Werkstatt in der Domstadt nieder. Ein Schwerpunkt ihres Werks sind Schmuckarbeiten mit Granulation, wofür sie u.a. 1996 im Wettbewerb „Die Granulation" eine Auszeichnung erhielt.

Neben Schmuck, der immer tragbar sein sollte, fertigte sie liturgisches und profanes Gerät an und arbeitete auch als Restauralorin. Ihre technisch höchst anspruchsvollen, individuellen Arbeiten bestechen durch ihre subtile Färb- und Formgestaltung.