Alfred Dörner Vita

1922 - 26 Hagen, Ausbildung zum Goldschmied bei Hugo Oppermann
1926 - 27 Pforzheim, Besuch der Goldschmiede- und Kunstgewerbeschule
1927 - 28 Dortmund und Koblenz Gesellenjahre
1928 - 34 Zürich, Gesellenjahre sowie Besuch der Kunstgewerbeschule, mit Schwerpunkt Silberschmieden
1934 - 40 Goldschmiedetätigkeit in der Schweiz.
1940 eigenes Atelier in seiner Heimatstadt Hagen.


Wandrelief des Hl. Eligius an der Hausfront der Goldschmiede Dörner in Hagen.

Arbeiten später vor allem als Metallgestalter

Für das Sonnenzimmer des Ratskellers im Hagener Rathaus fertigte Dörner eine vergoldete Kugel, die im Maßstabsverhältnis 1 : 1 Milliarde die Sonne darstellt. Sie stellt den Mittelpunkt des Hagener Planetenmodells dar, mit dem auf Anregung des Stadtarchivars Walter K.B. Holz die Planetenbahnen durch Bürgersteigplatten im Hagener Stadtgebiet abgebildet werden.

VIERTEILIGES ABENDMAHLSGERÄT FÜR DIE PAUL-GERHARDT-KIRCHE IN ALTENA-BREITENHAGEN 1961

Nach der Vergrößerung der lutherischen Kirchengemeinde durch Zuzug wurden in Altena neue Gotteshäuser in den am Stadtrand gelegenen Neubaugebieten errichtet. Die Paul-Gerhardt-Kirche in Breitenhagen entstand 1962 nach Entwürfen der Architekten: Driemeyer (Altena) und F. W. Kölsche (Dortmund). Die Idee war ein Gemeindezentrum als „Wohnung" für die Gemeinde zu schaffen. Die Innenausstattung stammt von dem Düsseldorfer Bildhauer Kratz. 2001 wurde die Kirche entwidmet, 2004 abgerissen.

Das Abendmahlsgerät war bereits vor der Kirche fertiggestellt. Entworfen hatte es der Kunstmaler und Grafiker Hellwig aus Ennepetal, die Werkstatt Alfred Dörner übernahm die Ausführung. Die Verzierung am Nodus besteht aus vertikal aufgelöteten Drähten.

Silber; bez. „DÖRNER/900"

Evangelische Kirchengemeinde Altena